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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

"Erst einmal gar nichts machen. Einfach ignorieren. Hoffen, dass es von alleine wieder verschwindet. Ich fühl mich ja gar nicht krank, das bisschen Müdigkeit, das hat ja jeder…"

Leider keine gute Strategie, wenn es darum geht, das Hepatitis-C-Virus zu besiegen. Verschließen Sie nicht die Augen vor der Diagnose, denn Patienten mit chronischer Hepatitis C haben ein höheres Risiko für so schwerwiegende Lebererkrankungen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs. Aber das ist nicht alles: Jeder Betroffene sollte sich bewusst machen, dass er ein Virus in sich trägt – und somit andere Menschen anstecken kann. Der Gedanke daran, einen geliebten Menschen anzustecken, wird von vielen Betroffenen sogar als noch belastender empfunden als die Gefährdung der eigenen Gesundheit.

Verheimlichen Sie Ihre Krankheit nicht vor Ihrem Partner. Sprechen Sie offen darüber. Finden Sie gemeinsam einen Weg, mit der Situation umzugehen. Nicht wenige sind auch verunsichert, was den Kontakt mit Freunden und Kollegen angeht. Muss ich es Ihnen sagen? Wie werden Sie reagieren? Kann ich noch zum Sportverein gehen? Eine allgemeine Lösung gibt es nicht. Aber wer gut informiert ist und sich verantwortungsvoll verhält, kann auch anderen die Angst vor Ansteckung nehmen.

Sie müssen die Infektion mit Hepatitis C nicht Ihrem Arbeitgeber melden. Seien Sie aber verantwortungsvoll und bedenken Sie immer die Ansteckungsgefahr, die Ihr Beruf eventuell mit sich bringen könnte. In den meisten Fällen können Sie in Ihrem Job weiterarbeiten.

Egal um welche Fragen es geht: Sollten Sie Unterstützung benötigen, bietet die Deutsche Leberhilfe e.V. Beistand – anonym und kompetent.